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Organic Electronics Energy – OEE: Neue Arbeitsgruppe der OE - A nimmt Arbeit auf

11.03.2014

Organische Photovoltaik kann in Gebäudefassaden integriert werden und dort Energie gewinnen. Foto: Heliatek GmbH

Unter dem Namen Organic Electronics Energy (OEE) haben sich führende Unternehmen und Forschungsinstitute im Bereich organischer Photovoltaik unter dem Dach der OE-A zusammengeschlossen.

Frankfurt/Main, 11. März 2014 – Leicht, dünn, flexibel und vielfältig einsetzbar – diese Eigenschaften sind die Hauptvorzüge der organischen Photovoltaik (OPV). Unter dem Dach der OE-A (Organic and Printed Electronics Association), einer Arbeitsgemeinschaft im VDMA, haben führende Unternehmen aus dem Bereich der organischen Elektronik, die sich mit Energiegewinnung beschäftigen, die neue Arbeitsgruppe Organic Electronics Energy (OEE) gestartet. Renommierte Unternehmen und Forschungsinstitute aus ganz Europa, die sich aktiv mit der Entwicklung und Markteinführung der organischen Photovoltaik beschäftigen, arbeiten hier zusammen. „Wir sehen jetzt den Markteintritt der organischen Photovoltaik“, sagt Dr. Stephan Kirchmeyer, Vorstandsvorsitzender der OE-A und Leiter der Business Unit Functional Coatings bei Heraeus Precious Metals GmbH & Co. KG. „Mit der neuen Arbeitsgruppe erweitern und ergänzen wir unsere Aktivitäten im Bereich Energiegewinnung.“

„Die Arbeitsgruppe OEE wird sich um die Belange der organischen Photovoltaik kümmern und als Ansprechpartner für Öffentlichkeit und Politik fungieren“, berichtet deren Sprecher und CEO bei der Heliatek GmbH, Thibaud Le Séguillon. Die Gruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, den Informationsaustausch zu fördern, die Interessen der beteiligten Unternehmen und Institute zu bündeln sowie an der Entwicklung von Standards für diese neue Technologie mitzuarbeiten. Außerdem sollen Öffentlichkeit und Politik weiterhin über die Vorzüge der organischen Energiegewinnung informiert werden.

Die Liste der Gründungsmitglieder der neuen Arbeitsgruppe OEE liest sich wie das „Who is Who“ der organischen Photovoltaik. Neben bekannten Herstellern aus ganz Europa wie Amor Group (Frankreich), Belectric OPV (Deutschland), DisaSolar (Frankreich), Eight19 (Großbritannien), Heliatek (Deutschland) und Mekoprint (Dänemark) beteiligen sich auch bekannte Forschungseinrichtungen wie VTT (Finnland), Holst Centre (Niederlande) und CSEM (Schweiz) sowie CEA (Frankreich) aktiv an dieser neuen Gruppe. In den nächsten Monaten wird die Arbeitsgruppe um weitere internationale Firmen aus der gesamten OPV-Wertschöpfungskette erweitert. Dadurch wird eine weltweite Zusammenarbeit sichergestellt, um die Verbreitung dieser innovativen Technologie und des begleitenden Know-hows zu fördern.

Die Arbeitsgruppe wird auf der LOPEC, der Internationalen Fachmesse und dem Kongress für gedruckte Elektronik vom 26. bis 28. Mai 2014 in München, gegründet und der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

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