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Heliatek und das Institut für Angewandte Photophysik der TU Dresden gewinnen den Chemnitzer Technologietransferpreis wissen.schafft.arbeit

25.11.2011

Dresden, 25. November 2011 – Die Heliatek GmbH und das Institut für Angewandte Photophysik der TU Dresden wurden am gestrigen Abend im „pumpwerk eins“ in Chemnitz mit dem Technologietransferpreis „wissen.schafft.arbeit“, den die TU Chemnitz zum vierten Mal ausgelobt hat, geehrt.

Die Sieger erhielten diesen mit 20.000 Euro dotierten Technologietransferpreis, der unter der Schirmherrschaft von Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, steht, für die kostengünstige Herstellung organischer Solarzellen.

Der Preis würdigt außerdem die Verdienste des vom BMBF geförderten „Innoprofile-Projekts Organische pin-Bauelemente“, in dessen Rahmen die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Heliatek und dem IAPP der TU Dresden in den vergangenen Jahren koordiniert und ausgebaut wurde. Das Projekt wurde 2006 von dem Heliatek Mitgründer Dr. Bert Männig initiiert und seit 2007 von Dr. Moritz Riede seitens des IAPP geleitet.

„Besonders überzeugte die Jury die hohe Innovation der Technologie und die Schnelligkeit, mit der dieses Transferprojekt angelaufen ist“, berichtet Jury-Mitglied Prof. Harald R. Pfab, Vorsitzender des Vorstands der Sachsen Bank, und ergänzt: „Die Wirtschaftlichkeit dieser Technologie ist vielversprechend. Der Transferprozess ist gelungen. In dem Dresdner Unternehmen sind bislang 70 Arbeitsplätze entstanden. Außerdem ist Heliatek dabei, einen serienmäßigen Produktionsprozess zu entwickeln.“

Die Solarmodule sind dünn, extrem leicht und biegsam und verfügen über hervorragende Leistungsparameter. Durch ihre besonderen Produkteigenschaften sind die Module künftig nahezu unbegrenzt einsetzbar, selbst dort, wo traditionelle Solartechnologien zurzeit noch an ihre Grenzen stoßen. Durch ihre Flexibilität können sie beispielsweise auf unebenen Flächen angebracht werden und die halbtransparenten Module eignen sich besonders gut für den Einsatz in Fensterscheiben.

In diesem Jahr wurde der Preis von der Sachsen Bank, der NILES-SIMMONS Industrieanlagen GmbH und der KOMSA Kommunikation Sachsen AG gestiftet. Die Preisverleihung erfolgte am 24. November 2011 im „pumpwerk eins“ in Chemnitz.

Für die Forschungserfolge auf dem Gebiet der organischen Elektronik ist Dr. Martin Pfeiffer (CTO Heliatek GmbH) zusammen mit seinen Forscherkollegen Prof. Karl Leo (Direktor IAPP) und Dr. Jan Blochwitz-Nimoth (Novaled AG) auch für den Deutschen Zukunftspreis 2011 nominiert. Am 14. Dezember wird der Bundespräsident Christian Wulff bekanntgeben, wer von den drei im Finale stehenden Wissenschaftlergruppen das Rennen gemacht hat.

 

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