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Heliatek und Lechwerke Augsburg erweitern Energiefassade mit HeliaFilm®

04.10.2017

Solartechnologien im Vergleich: oben Silizium, darunter HeliaFilm - © Lechwerke Augsburg

Dresden, Deutschland – 04. Oktober 2017 – Die Lechwerke AG (LEW) in Augsburg hat ihr Projekt „Energiefassade“ erweitert und die Solarfolie HeliaFilm® von Heliatek an einer Teilfassade integriert. Im Laufe der nächsten Jahre soll mit der entstandenen Testplattform der Ertrag der organischen Photovoltaiklösung im direkten Vergleich zur konventionellen Solartechnologie gemessen werden. Gleichzeitig wird damit die energetische und optische Aufwertung von bestehenden Gebäuden durch gebäudeintegrierte Photovoltaik (GIPV) veranschaulicht.

Gebäudehüllen übernehmen zukünftig immer mehr Funktionen. Bei industriellen Gebäuden rückt die energetische Optimierung in den Vordergrund. Strom an der eigenen Fassade zu generieren, dadurch Kosten zu sparen und gleichzeitig einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten, ist eine Option, die Energieversorger wie innogy SE ihren Kunden verstärkt anbieten möchten. Als regionales Energieversorgungsunternehmen bietet die Lechwerke AG, die zur innogy SE gehört, dafür eine erste Grundlage und evaluiert verschiedene Solartechnologien. Im Rahmen des seit drei Jahren bestehenden Projektes „Energiefassade“ wurden in diesem Jahr zwei Flächen der Südfassade in Augsburg mit Faserzementplatten von SVK und integriertem HeliaFilm® ausgestattet. Insgesamt 56 m² mit einer installierten Leistung von 2,43 kWp sollen einen geschätzten Ertrag von ca. 2.000 kWh pro Jahr liefern.

HeliaFilm® integriert auf weißen Faserzementplatten - © Lechwerke Augsburg

HeliaFilm® bietet hinsichtlich der Integration in Industrie- und Bürogebäuden erhebliche Kostenvorteile. Bereits in vorangegangenen Projekten konnte Heliatek zeigen, dass Bestandsgebäude mit weit weniger Aufwand energetisch aufgewertet werden, als dies mit herkömmlichen PV-Modulen möglich ist. Im Gegensatz zu diesen werden die Solarfolien von Heliatek bereits beim Fassaden- und Dachelemente-Hersteller SVK maschinell aufgebracht und auf der Baustelle nur noch miteinander verkabelt.

Das geringe Gewicht der Solarfolien (1 kg/m2) erlaubt eine einfache und kostengünstige Integration sowohl bei neuen als auch bei bereits bestehenden Gebäudefassaden. Für die Fassadengestaltung bei den Lechwerken Augsburg spielten auch ästhetische Kriterien eine Rolle. Die Solarfolie HeliaFilm® setzt mit einem hellen Hintergrund auf hellen Faserzementelementen optisch ansprechende Akzente. Neben der ästhetischen Aufwertung bringt der Einsatz von HeliaFilm® auch eine Verbesserung der CO2-Bilanz von Gebäuden. Mit einer Emission von nur 20 g CO2 pro erzeugte kWh bedeutet das eine deutliche Reduzierung.

Thibaud Le Séguillon, CEO Heliatek ergänzt: „Energiegewinnung in der Fassade steht für uns im Mittelpunkt. Für Heliatek ist dabei der Renovierungs-Markt eine der wichtigsten Zielmärkte. Mit innogy SE und SVK haben wir langfristige Partner zur Markterschließung des B2B-Marktes gefunden. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit ihnen erfolgreiche Kooperationen zu realisieren.“

„Um in den kommenden Jahren gemeinsam mit Heliatek ein vertriebsfähiges Produkt platzieren zu können, gehen wir jetzt in die nächste Phase mit Kundenpiloten. Konkret arbeiten wir an einfachen Konzepten für die Montage und elektrische Installation, was neben einem höheren Ertrag und ressourcenschonender Herstellung ein weiterer Vorteil gegenüber konventioneller Photovoltaiktechnik werden kann“, so Carl-Ernst Giesting, Leiter des B2B-Geschäfts der innogy.

„Beim Ausbau der erneuerbaren Energien sind wir in unserer Region weit vorangekommen. Die Photovoltaik spielt dabei eine zentrale Rolle. Wir bieten unserer Kunden und Partnern hier ein umfassendes Angebot an Lösungen. Neue, innovative Technologien testen wir in der Praxis. Wir sind davon überzeugt, dass uns auch dieses Pilotprojekt wertvolle Erkenntnisse und neue Potentiale für die Zukunft der Photovoltaik liefern wird“, sagt LEW-Vorstandsmitglied Norbert Schürmann.

 

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